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Orebic - Halbinsel Peljesac

Die Stadt, die nach einer hier ansässigen Kapitänsfamilie benannt wurde, stellt heute das touristische Zentrum der Halbinsel Peljesac dar. Ihr Bild prägen der Sv. Ilija, der mächtig über der Stadt lastet, und die Villen der pensionierten Adriakapitäne, mit Gärten, in denen es subtropisch wuchert.

Orebic zählt zu den wärmsten Mittelmeerorten und ist durch den Gebirgszug und die Bucht gut geschützt. Es wachsen Pinien, verschiedene Palmenarten, Zitronen, Orangen und Mandeln. Einige der halb versteckten barocken Prachtbauten sind noch angefüllt mit Mobiliar, Porzellan und Mitbringseln der Seefahrer. Der 1,5 km lange Sandstrand Trstenica bildet den Meersaum der Ortschaft. In der Nähe von Orebic finden sich vorgeschichtliche Spuren und Überreste römischer Landvillen.

Orebic

Zwei Kilometer westlich des Ortes, hinter Zypressen und hoch über dem Meer, thront das Franziskanerkloster mit neu gestalteten Museum. Das Kloster und die Kirche wurden zwischen 1470 und 1480 im gotischen Stil errichtet.

Peljesac ist die Halbinsel der Berge und des Weins. Tief unten liegt das Meer, Ruhe, sengende Sonne, Wein, Oliven, Kräuter ... es duftet nach ätherischen Ölen. An diesen terassenförmig steil abfallenden Stückchen Land mit Erde aus einem Ton- und Sandgemisch wächst der weltbekannte rote Dingac. Seit Generationen wird dieses Fleckchen Land mühsamst bearbeitet. Noch heute ist man hier auf Esels Hilfe angewiesen, um nicht den Hang mit 30-70 % Bodenneigung hinabzurutschen. Der Dingac ist seit 1961 der erste geschützte kroatische Prädikatswein it beschränkter Erzeugung. Er errang bereits 1910 auf der Pariser Weinausstellung eine Goldmedaille. Ein weiterer hervorragender Rotwein ist der Postup, der 1967 das Gütesiegel des Qualitätsweines bekam.

Wanderung zum Sv. Ilija

Er ist mit 961 m der höchste Berg der Halbinsel. In vier Stunden kann man über einen Fußweg von Orebic aus den Gipfel erreichen, der eine herrliche Aussicht nach allen Seiten bietet - bei sehr guter Sicht sogar bis nach Italien.

Sv. Ilija - Blick auf Korcula

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